Hundebox - ja oder nein???

Aktualisiert: 24. Okt 2020

Fakt ist: Eine Hundebox kann den Alltag eines (Familien-)Hundes enorm vereinfachen:

  • sie kann einem überdrehten Hund helfen, zur Ruhe zu kommen,

  • sie kann ein sicherer Rückzugsort sein für einen ängstlichen Hund,

  • sie kann ein Medium zum Management sein bei Ausstellungen, in gewissen Trainingssituationen oder im Urlaub,

  • sie kann zur Sicherung des Hundes im Auto dienen,

  • sie erleichtert Mehrhundehaltung, da jeder Hund seinen eigenen Rückzugsort hat,

  • sie dient dem Management zuhause oder am Arbeitsplatz, wo es ggf. gilt den Hund vor Besuch/Kollegen zu "schützen" (oder anders herum ;-) )

Eine Hundebox sollte jedoch NIEMALS das Mittel der Wahl sein, um den Hund dauerhaft "wegzusperren" und ihn ewig dort schmoren zu lassen - auch nicht als Strafmaßnahme während des Trainings. Hunde sind hoch soziale Wesen und sollen/können/müssen am Leben ihres Halters teilnehmen - alles andere wäre tierschutzrelevant! Was die Box für den Hund jedoch IMMER sein sollte: Rückzugsmöglichkeit und Ruhezone. Also ein Ort, an dem er sich wohl, sicher und geborgen fühlt.


Es gibt Hunde(transport-)boxen in verschiedenen Ausführungen, Materialien und Größen, und auch die Gewöhnung des Hundes an eine Box ist kein Hexenwerk. Sie bedarf jedoch fachkundiger Anleitung, damit gleich von Anfang an eine positive Verknüpfung hergestellt und dem Hund diese Rückzugsmöglichkeit auf einfühlsame Art und Weise nahegebracht wird - ganz ohne Riegel und Gitterstäbe.


Ihr habt Fragen rund um Boxentraining & Co.? Sprecht mich an - ich berate euch gerne :-)



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