ALLTAGSTRAINING FÜR TIERSCHUTZHUNDE

"Second Hand"-Hunde in unserer Gesellschaft

Training für Auslands- und Tierschutzhunde

Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass ein Hund aus dem Tierschutz - egal ob aus dem In- oder Ausland - übernommen bzw. adoptiert wird. Ein solcher "Second Hand"-Hund kann eine große Bereicherung sein, jedoch kann die Übernahme eines solchen Hundes auch durchaus Probleme mit sich bringen. Oftmals sind eine unzureichende Vorbereitung, Aufklärung und Beratung der vermittelnden Organisationen und/oder Pflegestellen Gründe dafür, dass es zu Problemen kommt. Beispielsweise dann,  wenn der an-gepriesene Bobtail-Mix sich als Mioritic entpuppt, wenn der Labrador-Mix seinem Kangal-Erbe alle Ehre macht, oder wenn das neue Familienmitglied einen "Kulturschock" erleidet und mit den Umweltreizen in seinem neuen Lebensumfeld schlichtweg überfordert ist.

 

Gerne unterstütze ich Sie bei der Auswahl einer seriös arbeitenden Tierschutz-Orga und begleite Sie und Ihren Hund auf dem Weg zu einem souveränen Mensch-Hund-Team.

Zu Beginn liegt der Fokus auf all jenen Dingen, die erforderlich sind, um Ihrem Hund den Einstieg in sein neues Lebensumfeld zu erleichtern. Rassespezifischen Eigenschaften wird dabei genauso Sorge getragen wie individuellen Bedürfnissen, beispielsweise aufgrund mangelnder Sozialisation, schlechter Erfahrungen usw. Nach der individuellen Eingewöhnungsphase lernt Ihr Hund zusammen mit Ihnen das 1x1 des Alltags. An welchselnden Locations arbeiten wir an der Verarbeitung von Außenreizen sowie an Impulskontrolle und Frustrationstoleranz, an Begegnungs-situationen, an der Leinenführigkeit sowie an Bindungs- und Vertrauensförderung. Außerdem bekommen Sie Tipps zu den Themen Stubenreinheit, Maulkorbtraining, Trennungsstress, Ruhepausen, Ressourcenverteidigung, Mittelmeerkrankheiten sowie zur Körpersprache des Hundes.

 

Natürlich sind das viele Themen, die auch bei einem Hund vom Züchter oder beim "normalen" Familienhund im Fokus liegen. Jedoch spielt bei Auslands- oder Tierschutzhunden das "Dahinter" eine große Rolle, ggf. vorhandene soziale Defizite müssen berücksichtigt werden, denn bei vielen Hunden ging es bisher "ums nackte Überleben". Es sind daher die Nuancen und das Verständnis, welche hier entscheidend sind, und diese Faktoren bedürfen einer differenzierten Herangehensweise.

Außerdem dürfen wir eines nicht vergessen: Manchmal haben diese Hunde gute Gründe, dass sie einem Menschen nicht (mehr) vertrauen. Ich möchte dabei helfen, dass Ihr Hund das Vertrauen in den Sozialpartner Mensch zurückerlangt - gemeinsam mit Ihnen, auf dem Weg in eine neue Welt.

In der Regel beginne ich das Hundetraining bei Ihnen zu Hause, damit ich Ihren Hund in seinem gewohnten Umfeld kennenlerne. Es findet ein Anamnese- und Beratungsgespräch statt, anlässlich dessen Ihr individuelles Erziehungsziel und/oder das Problem-verhalten Ihres Hundes besprochen und analysiert wird. Anhand dieser Fakten erstellen wir dann gemeinsam einen Trainingsplan, der in den Folgestunden schrittweise abgearbeitet und evaluiert wird.

Die Erstgesprächs-/Anamnesetermine sind individuell planbar und können auch am Wochenende oder an Feiertagen stattfinden. Bitte planen Sie für dieses Gespräch ca. 60-90 Minuten ein.

 

In dringenden Fällen stehe ich meinen Kunden natürlich auch außerhalb der Geschäftszeiten mit Rat und Tat zur Seite. Denn ein stabiles Vertrauensverhältnis ist unabdingbar für ein erfolgreiches Mensch-Hund-Coaching.

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