MEINE PHILOSOPHIE
SONJA HILPISCH

MundusCanis

Coaching für beide Seiten der Leine

... denn es darf einfach gut werden.

 

Mich langweilt Perfektion. Ich will sehen und spüren, dass Menschen und ihre Tiere sich etwas trauen, dass sie mit sich ringen und etwas versuchen und mir erlauben, dabei zu sein. Ich will Offenheit und Verletzlichkeit und die gesamte wunderbare Stärke, die das im Kern bedeutet.

Wenn Sie mit mir zusammenarbeiten, kommen Sie Ihrem eigenen Weg näher. Wenn Sie mit mir zusammenarbeiten, kommen Sie und Ihr Tier sich wieder näher. Sie spüren noch genauer, was Ihrs ist, und Sie entwickeln ein Gefühl dafür, wie Sie das Erlernte im Alltag umsetzen und anwenden können. Nach der Arbeit mit mir merken Sie, dass Sie unabhängig sind, dass Sie alleine weitermachen können - und dass ich trotzdem weiterhin für Sie und Ihr Tier da bin.

Die Arbeit mit und am Tier ist kein starres Konstrukt, mit dem Sie die nächsten paar Jahre leben müssen, egal wie sehr Sie und/oder Ihr Tier sich verändern. Ich hole Sie und Ihren Hund da ab, wo sie gerade stehen und führe Sie längerfristig dort hin, wo Sie sein möchten. Denken Sie immer daran: Ein ausgeglichener Hund ist ein glücklicher Hund. Und ein ansprechbarer Hund ermöglicht sich selbst und Ihnen ein Leben mit größtmöglichem Freiraum.

Gerade im Umgang mit Hunden entstehen viele Probleme nicht aus mangelndem Verantwortungsbewusstsein, sondern aus Mangel an Wissen über diese Verantwortung und wie mit ihr umzugehen ist. Eine grundlegend wichtige Rolle hierbei spielt es, das Hundewesen verstehen zu lernen, um dem ggf. mit unseren gesellschaftlichen Regeln überforderten Tier den Weg zu weisen.

Wir sind verpflichtet, Führung zu übernehmen und den Hund zu erziehen, um ihm Schutz und Sicherheit in einer für ihn fremden Umwelt zu geben. Dabei können Hunde die ihnen heute verbliebenen Freiräume umso mehr ausschöpfen, wenn sie gelernt haben, wo diese anfangen und wo sie aufhören. Lernen sie dieses nicht, müssen sie sich zu distanzlosen Belästigern entwickeln, die unter ungünstigen Gegebenheiten unberechenbar und schlicht gefährlich werden - und zwar als Reaktion auf grenzenlose Überforderung ihrer Anpassungs-fähigkeit, die unklare Sozialstrukturen und Lebensbedingungen letztendlich nicht (in unserem Sinne) bewältigen kann (Feddersen-Petersen 2008). Das bedeutet: Dem so häufig praktizierten "Laissez-faire" im Umgang mit dem Hund müssen wir klar strukturierte und Orientierung bietende Grenzen entgegensetzen. Dabei hat dieser Führungsanspruch nie etwas mit Gewalttätigkeit zu tun. Er ist auch nicht allgegenwärtig, sondern vielmehr formal; wird also nur dann beansprucht, wenn er tatsächlich durch eine situative Alltagsgegebenheit erforderlich wird (Baumann 2016):

Ich möchte erreichen, dass Sie und Ihr Hund wieder zu einem Team werden. Einem Team, in dem Mensch und Hund einen gemeinsamen Weg beschreiten. Einen Weg, der für beide Seiten der Leine eingängig und vertretbar ist, geprägt von gegenseitigem Verständnis, Wohlwollen, Vertrauen und Respekt.

 

IHREN WEG!

Wie ich arbeite?

Ein Vorgehen nach Schema F gibt es bei mir nicht, und ich arbeite auch nicht nach Methode X oder Y. Objektive Weiterbildung und Unvoreingenommenheit im Hinblick auf die Methodik sind meiner Meinung nach Grundvoraussetzung um bedarfsgerecht und seriös arbeiten zu können. Daher besuche ich mehrmals im Jahr kynologische Fortbildungen und Seminare.

Diesen ewigen Methodenstreit zwischen den einzelnen Lagern finde ich absolut kontraproduktiv und schlimm für den Hund, weil er im Endeffekt der Leidtragende ist. Wenn man etwas erreichen will muss man Kompromisse finden. Extreme Ideologien bringen einen nicht weiter. Darum lehne ich ein Training, bspw. ausschließlich basierend auf dem "Einschieben von Leckerchen", strikt ab. Diese Art des Trainings hat nichts mit Respekt oder Vertrauen zu tun und ist meiner Meinung nach reine Dressurarbeit, bei der das hoch soziale Wesen des Hundes viel zu kurz kommt. Konditionierung anstelle von Kommunikation - davon halte ich nichts. Letzten Endes würde ich es so ausdrücken: Ich arbeite autoritativ. Das bedeutet, dass ich so wohlwollend, freundlich und Hilfestellung gebend wie möglich am Hund arbeite, durchaus aber auch klare Grenzen setze.

Auch arbeite ich ohne Hilfsmittel wie z.B. Strom- und Sprühtrainer, Stachelhalsband und Kettenwürger. Ob der Einsatz dieser Hilfsmittel ethisch und moralisch vertretbar oder gar im Sinne des Tierschutzgesetzes relevant ist, das soll hier gar nicht das Thema sein. Fakt ist, dass die Zuhilfenahme solcher Mittel oftmals (nicht immer!) aus Bequemlichkeit heraus geschieht. Sie verhindern die notwendige Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen des Hundes und bedeuten ein Herumexperimentieren an Symptomen. Ich jedoch möchte eine langfristige Lösung Ihres Problems und keinen kurzfristigen, trügerischen Erfolg.

Der Leitsatz meines Trainings heißt: Bekämpfe nicht das Symptom, sondern die Ursache. Und zwar langfristig.

 

Also bewerte ich jede Mensch-Hund-Konstellation individuell und erarbeite gemeinsam mit Ihnen, nach Ihren Wünschen, Vorstellungen und Lebensumständen, und natürlich gemäß den Anforderungen/Bedürfnissen Ihres Hundes, ein entsprechendes Trainings-Konzept. Selbstverständlich biete ich Ihnen kein Patentrezept, aber eine Orientierungshilfe, anhand derer Sie Ihre individuelle Strategie entwickeln können. Das bedeutet: Coaching für Mensch und Hund gleichermaßen - denn was der Hund nicht versteht. das kann er auch nicht umsetzen.​

 

Der Mensch - der Hund - ein Team...

Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam gehen - es lohnt sich!

Bis bald, ich freue mich auf Sie und Ihr Tier!

MundusCanis steht für

- Individuelles Coaching für beide Seiten der Leine

- Fachkompetenz und Verantwortung

- Individuelle Beratung und ganzheitliche Betrachtungsweise

- Verständnis und Empathie für Mensch und Tier

- Kommunikation statt Konditionierung ausschließlich über Leckerlis

- Sog statt Druck

- Bindung und Vertrauen statt Dressur

- Führen statt herrschen

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Ihre Sonja Hilpisch

MundusCanis

Die Welt des Hundes

Individuelles Coaching für beide Seiten der Leine

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